Teil eines Werkes 
3. Th. (1847)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

20

Kameraden bewundert zu ſehen, wie gut und freundlich ſie alle gegen ihn ſeien, wie gut er Allen ſei, und wie ſehr ihn das freue. Dann erzählte er Mrs. Pipchin von der Analyſis, daß er ganz ſicherlich altbärtig ſei, und frug darüber Mrs. Pipchin um ihre Meinung, und ob ſie wiſſe, warum er es ſei, und was das bedeute. Mrs. Pipchin wählte den kürzeſten Weg und leugnete es geradezu; aber Paul war mit dieſer Antwort durch⸗ aus nicht zufrieden geſtellt, und ſah Mrs. Pipchin ſo ſcharf und forſchend an, daß ſie aufſtehen und zum Fenſter hinaus ſehen mußte, um ſeinem Blick auszuweichen. Ein Apotheker, ein ſtiller Mann, der in dem Inſtitut zu Rathe gezogen wurde, wenn einer der jungen Herren krank w urde, war auf einmal im Zimmer und erſchien mit Mrs. Blim⸗ ber vor dem Bette. Wie er hereingekommen, und wie lange er ſchorn da geweſen, das wußte Paul nicht; aber als er ihn ge⸗ wahrnee, ſetzte er ſich im Bett in die Höhe, beantwortete des Apothe kers Fragen alle ausführlich und flüſterte ihm zu, Floren⸗ tine rfe nichts davon erfahren, und er habe nun einmal ſeinen Kopf da rauf geſetzt, ſie bei der Geſellſchaft erſcheinen zu ſehen. Er plaud erte ſehr viel mit dem Apotheker, und ſie ſchieden als gute Freu nde von einander. Wie er ſich wieder mit geſchloſſenen Augen hin, gelegt hatte, hörte er den Apotheker außerhalb des Zimmers un d weit in der Ferne ſagen oder es war vielleicht ein Traum es ſei ein Mangel an Lebenskraft(was mochte

das ſein? fru. g ſich Paul verwundert) und große Schwäche vor⸗ handen. Da der Kleine ſich einmal vorgenommen, von ſeinen Schulkameraden am 17. zu ſcheiden, ſo ſei es am beſten, ihn g⸗