Teil eines Werkes 
3. Th. (1847)
Entstehung
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Aber ich bin Allen hier recht ſehr gut, fuhr Paul fort, und es ſollte mir weh thun, wenn ich bei meinem Weggehen denken müßte, Jemand ſei froh, daß ich fort ſei, oder kümmere ſich nicht darum.

Mrs. Blimber war jetzt feſt überzeugt, daß Paul das wunderlichſte Kind von der Welt ſei; und als ſie dem Doctor das Vorgefallene erzählte, trat dieſer ihrer Meinung vollkommen bei. Aber er äußerte wie bei Pauls Ankunft, daß Studiren ſein Theil thun werde; und er ſagte auch, was er ſchon damals ge⸗ ſagt hatte: Bring ihn vorwärts, Cornelia, bring ihn vorwärts!

Cornelia hatte ihn ſtets mit einem ſo kräftigen Treiben als nur möglich vorwärts gebracht; und Paul hatte viel dabei aus⸗ zuſtehen gehabt. Aber außer dem Streben, ſeine Arbeiten zu vollenden, hatte er ſeit langem ein anderes Ziel nie aus den Augen verloren. Er wollte ein ſanfter, dienſtwilliger, ſtiller Knabe ſein, immer bemüht, ſich die Liebe und Zuneigung der Andern zu erwerben; und obgleich er immer noch auf ſeinem alten Poſten auf der Treppe oder am einſamen Fenſter den Wellen und Wolken zuſchauend zu finden war, ſo ſah man ihn doch auch oft unter den andern Knaben, beſtrebt, ihnen anſpruchslos und unaufge⸗ fordert irgend einen kleinen Dienſt zu leiſten. Dadurch war ſelbſt bei den ſtrengen und der Welt verſchloſſenen Anachoreten, welche ſich in Doctor Blimber's Hauſe caſteiten, Paul ein Gegenſtand der allgemeinen Theilnahme, ein gebrechliches Spielzeug, das Allen gefiel und mit dem Jeder beſtrebt war, zärtlich umzugehen. Aber er konnte ſeine Natur nicht verändern oder ſeine Analyſis umſchreiben; und ſo fimmten ſie Alle darin Kberein, daß Dombey wunderlich und altbärtig ſei.