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Sammlung von Topfpflanzen aufgeſtellt, die auf eigne Hand einen erdigen Geruch verbreiteten. Obgleich koſtbar in ihrer Art, ſtanden dieſe Pflanzen doch im beſondern Einklang mit dem Charakter der Mrs. Pipchin. Es waren ein halb Dutzend Ar⸗ ten Kaktus, die ſich wie behaarte Schlangen um hölzerne Stäbe ſchlangen; eine andere Art, breite Scheeren vorſtreckend, wie ein grüner Hummer; verſchiedene kriechende Gewächſe mit klebrigen Blättern; und ein unheimlicher Blumentopf oben an der Decke, der übergelaufen zu ſein ſchien und, wenn er die unter ihm Stehen⸗ den mit ſeinen langen grünen Zweigen berührte, ſie an Spinnen denken machte— an denen Mrs. Pipchin's Wohnung ſehr reich war, obgleich ſie in der geeigneten Jahreszeit noch viel ſtolzer auf ihren größern Reichthum an Ohrwürmern ſein konnte.
Da jedoch Mrs. Pipchin's Koſtenanſätze ſehr hoch waren und Mrs. Pipchin nur ſehr ſelten die gleichmäßige Schärfe ihrer Natur zu irgend Jemandes Gunſten milderte, ſo galt ſie für eine alte Dame von merkwürdiger Feſtigkeit, deren Einſicht in den kindlichen Charakter von wiſſenſchaftlicher Tiefe war. Mit Hilfe dieſes Rufes und des gebrochenen Herzens des Mr. Pipchin hatte ſie ſich ſeit ihres Gatten Tode im Durchſchnitt Jahr für Jahr ein ganz leidliches Auskommen erworben. Drei Tage nach ihrer erſten Erwähnung durch Mrs. Chick hatte dieſe vortreff⸗ liche Matrone die Genugthuung, auf einen anſehnlichen Zuwachs zu
ihren laufenden Einnahmen aus Mr. Dombey'’s Taſche rechnen
zu können und Florentinen und ihren kleinen Bruder Paul als
Gäſte in ihrer Burg zu empfangen.
Mrs. Chick und Miß Tox, die ſie am Abend vorher nach


