Teil eines Werkes 
2. Th. (1847)
Entstehung
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ſehr geſchickter Mann. Er ſagt, es ſei nicht der Rede werth, was ich beſtätigen kann, wenn das ein Troſt iſt; aber er empfahl heute Seeluft. Sehr einſichtsvoll, Paul, das bin ich überzeugt.

Seeluft? wiederholte Mr. Dombey und ſah ſeine Schwe⸗ ſter an.

Du brauchſt nicht darüber zu erſchrecken, ſagte Mrs. Chick. Meinem Georg und meinem Friedrich wurde ebenfalls See⸗ luft verordnet, als ſie in ſeinem Alter waren, und mir ſelbſt iſt ſie mehrere Male verordnet worden. Ich bin ganz mit dir ein⸗ verſtanden, Paul, daß man oben vielleicht zuweilen in ſeiner Ge⸗ genwart von Dingen ſpricht, die er beſſer nicht hörte; aber ich ſehe wahrhaftig nicht ein, wie man das bei einem Kinde von ſeiner Klugheit vermeiden kann. Wenn er ein gewöhnliches Kind wäre, ſo wäre es weiter nichts. Ich muß ſagen, ich bin mit Miß Tox der Meinung, daß eine kurze Abweſenheit von dieſem Hauſe, die Luft von Brighton und körperliche und geiſtige Pflege von Seiten einer einſichtsvollen Perſon, wie etwa Mrs. Pipchin

Wer iſt Mrs. Pipchin, Luiſe? frug Mr. Dombey, er⸗ ſchrocken über dieſe ungenirte Einführung eines Namens, den er noch nie gehört hatte.

Mrs. Pipchin, lieber Paul, entgegnete ſeine Schweſter, iſt eine ältliche Dame Miß Tox kennt ihre ganze Lebensge⸗ ſchichte die ſeit längerer Zeit ſich mit der ganzen Kraft ihres Geiſtes und mit dem glücklichſten Erfolge auf das Studium und die Behandlung der Kinder geworfen hat und von ſehr anſtän⸗ diger Familie iſt. Ihrem Gatten brach das Herz wo ſagten