— 151—
Obgleich Major Bagſtock bereits auf dem Höhepunkt des menſchlichen Lebens angelangt war und ſchon die Reiſe thal⸗ wärts mit einem Minimum von Fleiſch unter der Kehle und ein paar ſehr knochigen Unterkinnbacken u roßen Elephan⸗ tenohren und weitſtarrenden Augen e, ſo bildete er ſich doch ſehr viel darauf ein, der Miß Tox kſamkeit auf ſich gezogen zu haben, und kitzelte ſeine Eitelkeit mit der Fiction, daß ſie ein prächtiges Weib ſei, das ein Auge auf ihn geworfen habe. Dies hatte er mehrmal im Club augedeutet und damit bei Gelegenheit kleine Späße verbunden, deren beſtändiges Thema der alte Joey Bagſtock, der alte Ioe Bagſtock, der alte J. Bagſtock, der alte Joſh. Bagſtock u. ſ. w. war; denn es war bei dem Major gewiſſermaßen der Kern und die Grundbedingung ſeines leichten Humors, auf dem vertrauteſten Fuße mit ſeinem eignen Namen zu ſtehen.
Joey B., Sir, pflegte der Major ſeinen Stock ſchwingend zu ſagen, iſt ein Dutzend eurer Art werth. Wenn ihr ein paar mehr von dieſer Race Bagſtock beſäßt, Sir, ſo würdet ihr euch nicht ſchlechter befinden. Der alte Joe, Sir, braucht ſich ſogar jetzt nicht weit nach einer Frau umzuſehen, wenn er ſonſt Luſt dazu hätte; aber er iſt hartherzig, Sir, der Joe— hart⸗ herzig, ſage ich, und ver— teufelt ſchlau! Nach dieſer Erklä⸗ rung ließen ſich pfeifende Töne hören, und des Majors blaurothes Geſicht wurde noch dunkler, und die Augen traten krampfhaft noch weiter aus dem Kopfe.
Trotz ſeines ſehr freigebigen Selbſtlobes war aber der Major ſelbſtiſch. Man möchte bezweifeln, ob es überhaupt eine mehr


