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Gemahlin und Kunigunden in Heinrichs⸗
burg. Bornſchild prieß ſich glücklich, ſei⸗ nes Freundes Mutter und Sophien per⸗ ſönlich kennen zu lernen. Erichs Geliebte und Fräulein von Tort hatten nun auch keine Urſache, ſich mit grimmigen Blicken zu meſſen, ſondern geriethen mit ſolchen Herzlichkeiten an einander, wie man ſichs nur von ſo gutgeſinnten und ſympathiſi⸗ renden Seelen denken mag. Tort aber, der alte wunderliche ſtolze Brummbart, war vor guter Laune gar nicht zu ken⸗ nen; man ſollte glauben, er wollte ſich zum Hochzeitsſpaßmacher anempfehlen. Er zog die beiden Mädchen mit ihrer aben⸗ theuerlichen Liebſchaft auf, und drohte ihre Geſchichte von einem Minneſänger in Balladen ſetzen zu laſſen. Sophie, auf die beſonders ſeine Stacheln gerichtet wa⸗ ren, bat ihn, ſich auf keine Balladen ein⸗ zulaſſen, indem er darin nicht im vor⸗


