Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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ſchenfeindlichen Geſinnungen begabt. Seine Kenntniſſe und die Art, womit er mit Denjenigen, die er ſeinen Abſichten

brauchte, umzugehen wußte, ſchwangen ihn zu der Stelle des erſten Staatsraths. Bald wurde er dann zum Vorſteher uͤber verſchiedene Provinzen ernannt, wo ſeine Gewalt eben ſo unbegrenzt als ſeine Ein⸗ künfte unermeßlich waren.

Allein ein Theil von dem Adel, dem die Macht dieſes Statthalters an⸗ ſtößig war, machte gegen ihn eine Ver⸗ bindung und bemühte ſich, ihn in die ge⸗ hörigen Schranken ſeines Poſtens zurück⸗ zuweiſen. Dies erregte des Statthalters Grimm und Rache, und da er die Par⸗ thei nicht geradezu ſtürzen konnte, ſo be⸗ ſchloß er, dieſelbe durch einen geheimen böſen Streich mit einem Male aus dem Wege zu räumen.

Um ſeinen Zweck zu erreichen, bat