— 21— haſchte das Mädchen bei ihren langen 3 Haaren, welche noch übern Waſſer ſtrei⸗ ten. Er nahm die Gerettete auf die Schul⸗ tern und brachte ſie glücklich an das Ufer, wo er ſie in den weichen Raſen legte, alle Lebenskraft ſchien von ihr ge⸗ wichen zu ſein. Erich betrachtete ſie mit dem ſonderbarſten Gemiſche von Empfin⸗ dungen, endlich gewahrte er einen ſchwa⸗ chen Athemzug, ſeine Freude war unbe⸗ grenzt. Nicht ſelten hatte ſichs gefügt, daß — waährend ſeines Aufenthalts in Mainz, dea er ſich nebſt ſeinen Gefährten oft im— KRhein mit Schwimmen vergnügte, einige anterſanken und ſcheintod herausgezogen wurden.
Er war Zeuge von der Anwendung der Mittel zu ihrer ſchleunigen Herſtel⸗ lung, und dieſer bediente er ſich auch nun zur Rettung der vor ihm liegenden Schönen.


