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redung erwarten und wir werden mit einander bei der Geſellſchaft anlangen.
Mein Gott, mein Gott! murmelte die Marquiſe aufſtehend, bin ich noch nicht unglücklich genug?
Sie, liebe Freundin? Ja, Sie ſind unglücklich durch Ihren Charakter, das iſt wahr. Seien Sie heiter, lachen Sie, wer hat denn mehr Ausſichten auf Glück als Sie?
Ich habe nie einen Mann geſehen, der ſeine Frau vor Kummer faſt umgebracht hat, welcher ihr nicht an⸗ empfohlen hätte, luſtig zu ſein. Die Traurigkeit macht ihnen Gewiſſensbiſſe und dieſe Herren nehmen nicht ein⸗ mal ſtumme Vorwürfe gern hin.
Beatrix wollte gehorchen; ſie verurtheilte ſich zu einem hübſchen indiſchen Mouſſelinkleid mit blauem Taffet gefüttert und mit Valenciennes beſetzt und mit ähnlicher Mantille, ſie verurtheilte ſich beſonders zum Lächeln, zu einer glänzenden und koketten Unterhaltung; ſie verur⸗ theilte ſich, ihren Kummer zu verſchlucken, folglich zur grauſamſten Marter des Herzens. Sie wollte dieſe Un⸗ terwürfigkeit, dieſe leidende und unumſchränkte Hinge⸗ bung verſuchen.
Wenn ich nicht daran ſterbe, wiederholte ſie, ſo werde ich ihn vielleicht rühren.
Der Marquis ſah ſie mit Robert in den Wagen ſteigen, folgte ihr mit den Augen, bis ſie ihm aus dem Geſichte waren, wandte ſich dann nach ſeinem Kammer⸗ diener um und ſagte:
Geht zu Fräulein Orthez hinauf und erſucht ſie, ſogleich in mein Cabinett zu kommen, da ich mit ihr zu ſprechen habe.
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