Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1850)
Entstehung
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mit

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ließ ihren Blick auf allen dieſen ihr unbekannten Ge⸗

ſichtern ruhen.. Von dieſem Augenblick datirte eine neue und höchſt

wichtige Aera in dem Leben von Chriſtine Orthez.

Am Morgen nach der Hochzeit bat Beatrir, obgleich Herrn von Monza gegenüber noch ſchüchtern, ihn dennoch dringlich, anſpannen zu laſſen und mit ihr allein aus⸗ zufahren.

Ganz wie es Ihnen gefällt, meine Liebe. Wohin wollen wir gehen?

Ich werde es Ihnen erſt im Wagen ſagen, Amadee, und wünſche überdieß, daß meine Mutter heute Nichts davon erfahre.

Die Befehle wurden gegeben und das junge Paar entfernte ſich unter dem Vorwand, eine Promenade zu machen. Frau von Chamarante wagte ihren Wunſch, ſie zu begleiten, nicht zu verrathen.

Als Amadee und Beatrir allein waren, ſagte die junge Frau:

Fuͤhren Sie mich auf den Pore⸗Lachaiſe, mein Freund; ich ſchulde meinem Vormund heute einen Beſuch. Wie hätte es ihn glücklich gemacht, wenn er Zeuge meiner Freude geweſen wäre! Statt ihn im Hotel Saint⸗Serve zu beſuchen, beſuchen wir ſein Grab.

Gute, liebe Beatrix, wie liebe ich an Ihnen dieſe Dankbarkeit, dieſe töchterliche Zuneigung! Sie haben Recht, beſuchen wir den vortrefflichen Greis, damit er uns ſegne.

Ja, und hierauf wollen wir, wenn es Ihnen recht iſt, auch zu der armen Sophie gehen. Ich möchte ihr gerne eine Krone bringen.

Sdie ſind die Gebieterin, meine Theure, aber ſind dieſe Stationen wohl nicht allzu ſchmerzlich für dieſe ſchöne Sonne und dieſen geſegneten Morgen?