Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1850)
Entstehung
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Vorwort

an Madame Lambert von Sainte⸗Croix.

Madame, Sie haben mir erlaubt, Ihnen ein Buch zu widmen.

Ihr trefflicher Geiſt, Ihre anmuthsvolle Liebens⸗ würdigkeit ermuthigen mich, Ihnen das vorliegende zuzueignen, welches zu ſchreiben ich mehrere Monate ögerte. zen Die Erfahrungen eines langen Lebens, Erfahrungen, welche auf eigene und Anderer Unkoſten theuer erworben und erkauft wurden, haben mich gelehrt, daß wir faſt immer ſelber die Schmiede unſeres Mißgeſchickes ſind, beſonders wenn es ſich um die große Lotterie der Ehe

handelt, um dieſe Lotterie, in welcher nicht zu verlieren ſo außerordentlich ſchwierig iſt. Der einzige Rettungsweg iſt vielleicht der, gleich von vornherein nur nach innerlichen Freuden, nach jenem moraliſchen Wohlbefinden zu ſtreben, welches um ſo viel peniger zerſtörbar iſt, als das materielle. b Die Heirathen bewerkſtelligen ſich in unſerm Jahr⸗ lundert mit einer Leichtfertigkeit, welche das Unglück vielfach zum Verbrechen macht. Sonſt vereinigte man allerdings zwei Familien, zwei Vermögen, zwei Namen ebenfalls öfter, als zwei Herzen. Aber die Sitten waren Die blutige Marauiſe, I. 1