179
„Im naͤchſten Augenblicke oͤffnete ſich die
kleine Thuͤre, und die Stimme hob wieder an:
Nehmt dieſes Schwert und kommt mit mir. G
Habt Ihr Muth genug, den Jammer und den
Tod eurer ſchoͤnen und ungluͤcklichen Frau zu V Die Stunde iſt da, und ſo
raͤchen, ſo kommt! nd die ewige Selig⸗
wahr ich die Suͤnde haſſe u
b keit liebe, will ich Euch beiſtehen.“ 1
2„„SIch nahm das Schwert, folgte ſchweigend 1
- dem Manne, und als wir auf das Verdeck ka⸗ 3 men, bot ſich mir ein Anblick dar, den die Hoff⸗
8 nung einer gewiſſen und ſchleunigen Rache un⸗
r ausſprechlich ſuͤß machte. Der Hauptmann und
e fuͤnf Seeleute ſaßen, faſt uͤbermannt vom Weine,
r auf dem Verdecke; die Uebrigen aber waren in
e den untern Raum gegangen, wo Einige ſchrieen,
1 Andre ſangen und Alle laͤſterten, und ein lautes
ff Geraͤuſch von Fluchen und Zechergeſchrei wieder⸗
it hallte weit umher. Der Laͤrm, der von dieſem
ruchloſen Gelage emporſtieg, erinnerte an alle
12*


