Teil eines Werkes 
1. Th. (1823)
Entstehung
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Freund; froͤhlich ſprang ich in die Kammer, und als ich nun an des Maͤdchens Seite ſaß, fing ich an zu hoffen, ich wuͤrde mein Schick⸗ ſal beſiegen.

Die Nacht, ſchon vorher finſter, wurde nun noch zehnmahl dunkler. Der Wind, von heftigen Regenguͤſſen begleitet, erſchuͤtterte Fen⸗ ſter und Thuͤre, und machte im Schornſtein das lang gedehnte und traurige Geheul, dem viele Landleute eine boͤſe Vorbedeutung zu⸗ ſchreiben. Die Nacht ward immer furchtbarer, und bei dem wachſenden Sturm flammten die Blitze und bruͤllte der Donner mit ſolcher Schnelligkeit, daß die Waͤnde der Kammer ſtets im Feuer zu ſein ſchienen und alles Ge⸗ raͤthe zitterte und raſſelte. Ich habe wohl von Liebhabern gehoͤrt, die eine ſtuͤrmiſche Nacht, wenn ſie mit ihren Maͤdchen beiſammen wa⸗ ren, für eine wahre Gluͤcksgabe hielten, und das draußen tobende Ungewitter zum Dienſte der Liebe anwerben, und es zwingen konnten, bei einer unbarmherzigen Schoͤnen eine ruͤh⸗