mer wiederhallte noch einmahl von lautem Ge⸗ laͤchter. Der ſtockblinde Fiedler, der abgeſondert
von dieſem Schauplatze der Luſtigkeit und Kraͤn⸗
kung ſaß, ſchien ſich bei dem Gedanken zu er⸗ zuͤrnen, daß jemand anders als er zu Frohſinn aufregen koͤnnte. Er hielt mit Spielen inne, legte ſeine Geige nieder, und waͤhrend er ſei⸗ nen Bogen beſtrich, fragte er, was das Ge⸗ laͤchter zu bedeuten haͤtte.„Wir wollen deine Nengier befriedigen“ ſprach ein boshaftes jun⸗ ges Maͤdchen, und meine willige Hand ergrei⸗ fend, fuͤhrte ſie mich zu dem Meiſter der Toͤne, und leitete ſeine Hand auf mich. Er befuͤhlte meinen Anzug vom Kopf bis zu den Fuͤßen, betheuerte bei ſeinem Fiedelbogen, er haͤtte nie einen ſo koſtbaren Stoff beruͤhrt, als mein Kleid, ſchwur bei ſeiner Fiedel, meine Muͤtze ſei ſo viel Geld werth, als er je mit ſeinem Inſtrument gewonnen, und hoffte, ich werde
das Land verlaſſen, ehe ich dem ganzen Ge⸗
heimniſſe der Darmſaiten den Garaus gemacht 3)
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