Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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fluß hervorhob; und dieſe Auszeichnung und ſeine Hal⸗ tung als Gentleman ließen ihn Gnade finden vor den Augen einer ſchönen und faſhionablen Frau, deren Reize ſeine Phantaſie gefangen genommen und deren vornehme Verwandtſchaften ſeinen Ehrgeiz befriedigten.

Es beſtand jedoch zwiſchen ihnen keine Harmonie Geſchmackes oder der Lebensanſchauungen, und die Ver⸗ bindung, welche auf ihr kurzes Miteinander⸗Bekanntſein folgte, brachte keinem der beiden Theile viel Glückſelig⸗ keit. Mr. Vaughan hatte gehofft, an ſeinem eignen Heerd die Ruhe und die Erholung von Sorgen zu finden, deren Bedürfniß er gefühlt hatte; und da er ſie hier vermißte, ſuchte er in Spekulationen und der Aufregung des Ge⸗ ſchäftslebens die Täuſchung zu vergeſſen, die er in ſeiner Häuslichkeit gefunden, während ſeine Frau, nachdem ſie ſich eine Zeit lang den zerſtreuenden Freuden hingegeben, an denen theilzunehmen ihr Gemahl ſich weigerte, das Opfer eingebildeter Kränklichkeit und dann wirklicher Krank⸗ heit ward.

So verhängnißvoll dieſer gänzliche Mangel von gleich⸗ geſtimmtem Gefühl für das Glück des Ehepaars wurde, ſo waren doch die Folgen für die Kinder noch nachtheiliger, zumal für das älteſte, eine Tochter, die von der Kindheit bis zum reifern Mädchenalter allen ſchädlichen Einflüſſen dieſes Lebens ausgeſetzt war. Bei der Geburt dieſes Kindes wendeten ſich die Intereſſen und Herzensneigungen Mr. Vaughans von Neuem von dem Comptoir nach der Häus⸗ lichkeit, wo er abermals von den ſtillen Freuden zu träu⸗ men anfing, die er ſich als den wahren Inhalt des ehelichen Lebens dargeſtellt hatte. Aber ſeine Frau hatte keinen Sinn für dieſe gemüthlichen Regungen; es gelang dem Kinde nicht, ſie dem frivolen Welttreiben abwendig zu machen, und es wurde daher der Pflege und der Obhut von Fremden überlaſſen, außer daß zuweilen der Vater

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des