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Conſul empfohlenen Mann an Bord zu nehmen; die Sache ward noch denſelben Tag, wo ich in die Stadt gekommen war, in Richtigkeit gebracht, und ich ſollte ſchon am nächſten Morgen zu Schiffe und mit dieſem in See gehen.— Mit dem Conſul verkehrte ich nicht wei⸗ ter in Betreff meines Geldes, verließ ihn jedoch in der Erwartung, noch Einiges von dem holländiſchen Kauf⸗ mann zu empfangen. Ich hatte den ganzen Tag keinen Biſſen genoſſen und erreichte das Haus des Kaufmanns gerade in dem Augenblicke, wo er ſich auf's Land be⸗ geben wollte, da Niemand, der es nur irgend möglich zu machen weiß, um dieſe Jahreszeit eine Nacht in Ba⸗ tavia zubringt. Er ſchenkte mir indeß gar keine Auf⸗ merkſamkeit, und bequemte ſich noch weniger dazu, mich mit Geld zu verſehen, worauf ich vielleicht auch nicht einmal geſetzliche Anſprüche hatte. Wie dem nun auch ſey, ich ſetzte mich auf ein paar Kiſten nieder und ent⸗ ſchloß mich in Geduld, in Ermanglung eines andern Nachtlagers, auf der Stelle die Nacht zu verbringen. Vermuthlich wäre es mein Tod geweſen, hätte ich mit leerem Magen und in dieſem Klima eine Nacht im Freien verbringen wollen, falls es mir auch je möglich geweſen wäre, dem Dolche eines Malayen zu entrinnen, der mich ſchon um der Kleider willen, die ich auf dem Leibe trug, ermordet haben würde; allein die Vorſehung erbarmte ſich meiner. Der Commis des Kaufmanns, ein geborner Portugieſe, nahm ſich meiner an und führte mich zu dem Hauſe eines bekehrten Negers, wo es in⸗ deß anfangs ſchwer hielt, Zutritt für mich zu erhalten; der Schwarze meinte nämlich, die Engländer und Ame⸗ rikaner ſeyen ſo gottloſe Leute, daß er ſich vor ihnen mit Recht fürchte; als er jedoch aus der Unterredung mit mir fand, daß ich keiner jener chriſtlichen Heiden ſey, änderte er ſeinen Ton und nahm mich nun gerne in ſein Haus auf, reichte mir Nahrung und ſandte nach mei⸗ nem Koffer, der denn auch bald in Begleitung eines Bettes und dreier Decken eintraf, die mir der menſchen⸗


