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Ich brauche kaum zu ſagen, daß wir Engländer und Amerikaner gar bald den Schritt bereuten, den wir gethan hatten. Ich wünſchte mich ſehnlichſt wieder an Bord der „Hoffnung“ zurück und die Prophezeihung ihres Kapitäns trat nun ſchneller ein, als er vielleicht ſelber vermuthet hatte. Ich begreife, daß meine Abneigung dießmal voll⸗ kommen gerechtfertigt war, obwohl ich die Strafe, welche ich dadurch erlitt, wohl verdiente, weil ich ſo blindlings in einen Dienſt getreten war, der in jeder Beziehung ſo tief unter demjenigen ſtund, zu welchem ich zuvor gehört hatte.
Das Brod, welches wir an Bord des Schiffes beka⸗ men, war vielleicht gut und geſund, aber ſo ſchwarz wie ein Ofen und von einer Beſchaffenheit, wie ich es nie zu⸗ vor geſehen. Trotz ſeiner geringeren Eigenſchaft erhielten wir zudem nur fünf Pfund wöchentlich auf den Kopf, während in der Marine der Vereinigten Staaten der Mann wöchentlich ſieben Pfund von einer Qualität erhielt, die man auf den Tiſch eines jeden Mannes von Stande brin⸗ gen dürfte. Das Fleiſch war an Güte wenig beſſer als das Brod, und der Menge nach ebenſo knapp. Wir be⸗ kamen überhaupt an Bord des„Stadtdeel's,“ nur eine ein⸗ zige gute Mahlzeit, und dieß war das Frühſtück, aus ge⸗ kochter Gerſte(Gerſtenſchleim) beſtehend, die mir ſehr be⸗ hagte, und die mich faſt allein mit der nöthigen Kraft zu Erfüllung meines harten Dienſtes verſah. Es war eines der beſten Gerichte, die ich je zur See erhielt, und ich dächte, man könnte es auch mit Vortheil an Bord der amerikaniſchen Schiffe einführen. Nur bei guter Nahrung kann der Menſch tüchtig arbeiten.
Da wir in allen unſern Bewegungen mit ächt hol⸗ ländiſcher Bedächtigkeit und Pünktlichkeit zu Werke gin⸗ gen, mußte das Schiff volle drei Wochen lang vor Hel⸗ voetsluys liegen und auf Paſſagiere warten. Während dieſer Zeit berieth ſich unſre Truppe, aus drei Englän⸗ dern und zwei Amerikanern beſtehend, über einen Plan, das Schiff zu verlaſſen. Wir faßten den Entſchluß, uns eines Bootes zu bemächtigen, wenn wir die Meerenge


