mehr ſein ganzes Schiffsvolk aus Holländern zuſammen⸗
332
entfernt ein, zu ahnen, wie bald ſeine Prophezeihungen ſich erfüllen würden.—
Achtzehntes Kapitel.
Ich hatte die„Hoffnung“ in einer Aufwallung kin⸗ diſchen Zornes verlaſſen; das Fahrzeug hatte mir niemals gefallen, und doch muß ich, wenn ich mich jetzt wieder in jene Zeit zurückverſetze, eingeſtehen, daß ſowohl der Kapitän als der Steuermann ehrenwerthe, tüchtige Männer waren, welche mein eigenes Wohl mehr im Auge hatten, als ich ſelber. Es lag ein amerikan iſches Schiff, der„Plato,“ in Rotterdam im Hafen, und ich gerieth halb und halb auf den Einfall, mein Glück in demſelben zu verſuchen. Der Kapitän des Schiffes ſollte übrigens noch ein Neuling in ſeinem Berufe ſeyn, und Etliche von uns erhoben Zweifel, ob es wohl gerathen ſey, ſich einem ſolchen Befehlshaber anzuvertrauen; wie wir indeß ihm unſern Beſuch abſtat⸗ teten, um ihm gleichſam auf den Zahn zu fühlen, fanden wir, daß er nichts mit uns zu ſchaffen haben, ſondern viel⸗
—
ſetzen wollte. Das Schiff war erſt vor Kurzem aus Ba⸗
tavia zurückgekehrt und nun nach New⸗York in Ladung.
Ob er geſetzlich ein Recht dazu hatte, oder aus welchen Gründen er einem holländiſchen Schiffsvolke den Vorzug gab, iſt mehr, als ich zu erklären vermag, und ich begnüge mich, über dieſen Gegenſtand nur zu ſagen, was ich ſel⸗ ber gehört habe. Zur ſelben Zeit lag ein ſchwerfälliger holländiſcher Oſtindienfahrer in Rotterdam vor Anker und rüſtete ſich aber zu einer Reiſe nach Java aus. Der Name dieſes! Fahrzeugs war der„Stadtdeel,“— der Ausſprache nach wenigſtens; wie es geſchrieben wurde, kann ich ſelbſt nicht ſagen,— und ich kam auf den Gedanken, eine Reiſe an Bord des Schiffes zu verſuchen. Ich war— wie es meiſt bei Leuten zu geſchehen pflegt, die allen Grund


