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ner alten Schiffsgefährten ſollte je vernehmen, daß eine „Blaujacke“ ſich in einem Anfall von trunkenem Elend an einem Zaunpfahle erhängt habe. Schnell löste ich daher beide Schlingen in meinem Taſchentuche auf, legte das Halstuch wieder um und machte mich auf den Weg
nach jenen geſegneten Maſtſpitzen, die unter Gottes
Gnade die Mittel geweſen waren, mich an der Ausfüh⸗ rung meiner Selbſtmordspläne zu hindern.
Als ich mich dem Thor der Werfte näherte, rief der Seemann auf dem Poſten mir von Weitem zu:„Halloh, Myers! wo kommſt Du her? Du ſitehſt ja aus, als waͤrſt Du durch D— gezogen und mit einem Rußſack geprügelt worden!“— Dieſer Mann, der Erſte, den ich auf der Marine⸗Werfte traf, war drei Jahre lang mein
Schhiffsgefährte an Bord des„Delaware“ geweſen, und
hatte mich trotz meines elenden Ausſehens und Aufzugs erkannt. Er gab mir den Rath, an Bord des„Fulton“ zu gehen, der gerade vor der Werfte lag, weil ich dort noch mehr alte Kameraden vom„Delaware“ treffen würde, bei welchen ich ſicherlich gut verpflegt und aufgehoben wäre. Dies that ich denn auch und traf an Bord des Schiffs alte Bekannte in Menge, die mir Thee und Grog von allen Seiten herbeiſchleppten. Ich theilte ihnen meine Abenteuer und Erlebniſſe mit, und die Burſchen alle wollten nun gar ein Complott gegen den Wirth, der mich ſo mißhandelt hatte, anzetteln, in derſelben Nacht auf Urlaub an's Land gehen, und das ganze Haus, aus welchem ich verwieſen worden war, dem Erdboden gleich machen. Ich redete ihnen jedoch dieſen Plan aus, und der Wirth kam diesmal ungerupft davon.. Kurz darauf gaben ſie mir die Adreſſe einer Her⸗ berge in der Nähe der Werfte, und ich begab mich dort⸗ hin mit einer Botſchaft von Seiten meiner alten Schiffs⸗ gefährten, daß ſie ſich für den Betrag meiner Zeche ver⸗ bürgen wollten; der Wirth aber wollte davon gar nichts hören, und nahm mich auf eigene Rechnung und Gefahr auf, indem er meinte, ein wackerer Blaujacke in ſo be⸗


