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allein es ſtand nicht in unſerer Macht, ſein Geſchick zu ändern. Wir ſtachen in die offene See, und ſteuerten nun rüſtig der Themſe zu; als wir London erreichten, wurde das Schiff nach Limehouſe gebracht und dort gelöſcht, wo wir eine Zeitlang zwiſchen ein paar amerikaniſchen Schiffen vor Anker lagen. Wir nahmen hierauf unſern kleinen Ballaſt ein, und legten uns wiederum den Dockſchleußen gegenüber vor Anker; alsdann ward auf der Deptfordſeite unſer Schiff gereinigt und gedockt, und ſodann in den Binnenhafen gebracht, woſelbſt wir unſer Mehl ausluden.
Hier lag das Schiff einen Theil des Mai, den ganzen Monat Juni und den größten Theil des Juli hindurch und nahm Fracht für Philadelphia ein, ſo oft ſich Gelegenheit bot; inzwiſchen gab's für unſere Leute manche müßige Zeit, und wir durften an's Land gehen, ſo oft wir keine Arbeit auf dem Schiffe hatten. Cooper nahm mich nun wiederum in's Schlepptau, und ich beſtand mit ihm und Daniel Mac Coy manche Fahrt nach der Sct. Paulskirche, den Parks, den Paläſten und der Weſtminſter⸗Abtei. Ein kleiner Unglücksfall, der mir um jene Zeit zuſtieß, machte mich noch anhänglicher an Cooper als zuvor, und rief mehr als je den Wunſch in mir wach, ihn als Schiffs⸗ gefährten zu behalten.
Als ich nämlich eines Sonntags allein auf dem Ver⸗ deck war, ſah ich am Bord eines Fahrzeugs, das ſeitwärts von uns etwas weiter im Fluſſe lag, einen kleinen Hund umherlaufen, dem irgend Jemand an einem ſchmalen Bande
ein Sechspfennigſtück um den Hals gehängt hatte. Mir
däuchte, das Geldſtück würde beſſer verwandt ſeyn, wenn ich mir dafür Kirſchen kaufe, wornach mich ſehr gelüſtete, und ich machte deßhalb Jagd auf das Thier. Wie ich im Begriff war, mit dem Hund wieder an Bord unſeres ei⸗ genen Fahrzeugs zurückzukehren, ſiel ich jedoch zwiſchen zwei Fahrzeugen in's Waſſer, und mußte, da ich keine Arms⸗ länge weit ſchwimmen konnte, überlaut um Hülfe rufen. Zum guten Glück kam Cooper gerade in dieſem Augen⸗
blick auf's Verdeck, hörte mein Geſchrei, ſprang zwiſchen


