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ſegels, als ein Musketenſchuß ganz in der Nähe des Schiffes ertönte. Bill ließ die Braſſe fahren, wurde kreidenweiß und brach in den Ruf aus:„Ich bin verloren!“— Die Leute, die um ihn waren, glaubten anfangs, er ſey vom Schuß getroffen; allein ein Wink nach dem Boote hin, welches gefeuert hatte, erklärte uns bald den eigentlichen Zu⸗ ſammenhang der Dinge; der Kapitän gab den Befehl, die Hauptbraſſen beizulegen, und wir warteten ſtumm und geſpannt der Dinge, die da kommen ſollten.
Der Preßgang kam bald darauf zu uns an Bord und der Offizier, welcher ihr befehligte, verlangte die Mann⸗ ſchaft zu muſtern. Wir mußten dieſem demüthigenden Be⸗ fehle folgen, und alle Hände wurden auf's Verdeck gerufen. Der Offizier ſchien ſich leicht befriedigen zu laſſen, bis er
an Bill kam.—„Was für ein Landsmann bis Du?“ fragte er ihn.—„Ein Amerikaner— aus Philadelphia,“
gab Bill zur Antwort.—„Du biſt ein Engländer!“ rief der Offizier.—„Nein, Sir,“ erwiderte Bill,„mein Ge⸗ burtsort iſt——„Gleich da d'rüben, jenſeits der Bucht,“
fiel ihm der Offizier mit einem kalten Lächeln in's Wort;
„Dein liebes Weibchen wohnt ja noch da drüben; Dein Name iſt—— und Du biſt in Falmouth wohl bekannt. Packe Deine ſteben Sachen zuſammen, und mache Dich bereit, uns in's Boot zu folgen.“
Damit war die Sache beigelegt; Kapitän Johnſton zahlte Bill ſeinen rückſtändigen Gehalt aus, man brachte ſeinen Koffer in's Boot hinunter, und Bill nahm von uns allen einen herzlichen liebevollen Abſchied; er geſtand ſeinen Schiffsgenoſſen offen, daß er nun ſeinem Ende ganz gewiß entgegen ſehe, weil er zu alt ſey, um einen Krieg zu überleben, deſſen Ende nicht abzuſehen war, und meinte im Voraus, man würde ihn nie wieder an's Land laſſen.— „Mein Fuß wird nie wieder das Land betreten,“ ſagte er zu Cooper, als er ſeinem jungen Freunde die Hand drückte, „ich bin fortan verdammt, auf einem Schiffe wie in einem Gefängniſſe zu leben und zu ſterben.“
Der Verluſt des armen Bill ging uns Allen nahe;


