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an Bord kenne, der je im Hafen von Falmouth eingelaufen ſey. Man ſagte ihm: Philadelphia⸗Bill habe vom Vor⸗ derkaſtell aus die verſchiedenen Landſpitzen benannt, und ſeiner eigenen Erzählung zufolge längere Zeit ſchon die⸗ ſen Hafen beſucht und ſein Fahrwaſſer genau ſtudiert. Dieſer Bill war ein Mann von etwa fünfzig Jahren, ein kräftiger, breitſchultriger, ruhiger und zuverläſſiger Mann, der bei der ganzen Schiffsmannſchaft ſehr beliebt war. Er hatte großes Gefallen an Cooper gefunden, den er Taue ſplieſen und knüpfen, und andere kleine Künſte unſeres Berufes lehrte; Cooper pflegte ihn oft mit au's Land zu nehmen und ihn mit hiſtoriſchen Anekdoten über die verſchiedenen Plätze, welche wir beſuchten, zu unterhalten. Kurzum, der vertraute Verkehr zwiſchen beiden war ſo groß, als er nur immer vermöge der Verſchiedenheit des Alters zwiſchen beiden ſeyn konnte. Selbſt gegen Cooper behaup⸗ tete Bill, aus Philadelphia gebürtig zu ſeyn, und dem Scheine nach hatte er auch die überraſchendſte Aehn⸗ lichkeit mit jenen Burſchen, welche wir in Amerika Yan⸗ kees zu nennen pflegen.
Man ſandte nun nach Bill und befragte ihn, und er geſtand zögernd und nicht mit ſonderlichem guten Willen zu, daß er das Schiff nach Falmouth hinein zu lootſen vermöchte. Es ſtand uns nichts im Wege als ein Felſen⸗ riff, Pendennis⸗Caſtle gegenüber, dem wir indeß leicht aus⸗ zuweichen vermochten; wir erfuhren nun vom Kapitän, daß er ſich vorgenommen habe, in dieſen Hafen einzulaufen, und hier die Quarantäne abzuhalten, welcher alle aus dem mittelländiſchen Meere kommenden Schiffe unterworfen waren. Bill brachte uns unbeſchädigt in den Hafen, und unſer Fahr⸗ zeug erhielt den Befehl, ein paar Meilen oberhalb der Stadt in eine Bucht einzulaufen, wo die Fahrzeuge ge⸗ wöhnlich ihre Quarantänezeit verbrachten; am andern Tage ruderte ein Boot mit dem ärztlichen Perſonal zu uns an Bord heran, wir mußten uns inſpiziren laſſen und un⸗ ſere Glieder ſchwingen, um dadurch an den Tag zu legen, daß wir noch am Leben und wohl auf wären. Die vier


