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Prinzen aus dem königlichen Hauſe als darauf, daß ich meiner Neigung zum Seeleben folgen und mich dadurch hauptſächlich der ſtrengen Zucht des Herrn Marchinton ent⸗ ziehen könne. Da Doktor Heizer vergebens alle Beweis⸗ gründe an mir erſchöpfte, brachte er mich wiederum in die Schule, welche ich nun noch etliche Monate beſuchte.
Mein Hang zum Seemannsleben nahm unterdeſſen eher ab als zu. So oft ſich Gelegenheit bot, ſchlenderte ich auf den Quais und Löſchungsplätzen umher, betrach⸗ tete mir die verſchiedenen Schiffe und gab mir Mühe, ihr Takelwerk zu verſtehen und zu unterſcheiden.
Eines Tages ſah ich die brittiſche Flagge von einem Schiffe wehen, und hörte mich, während ich mit einer Empfindung offenkundigſter Abneigung es anſtierte, bei meinem Namen rufen. Ein Blick ſagte mir, daß ein mir wohlbekannter Mann aus Halifar mich geſehen hatte, und⸗ ich entwich ihm ſo ſchnell wie möglich, weil ich befürch⸗ tete, er möchte mich durch irgend ein Mittel ergreifen und nach Halifar zurückbringen. Alle meine Befürchtungen in dieſer Beziehung wurden dadurch wieder wachgerufen, und noch am ſelben Tage hörte ich, wie eine der jungen Damen der Familie im Laufe des Geſprächs die Worte„Edouard“ und„Halifar“ in ſchwermüthigem Tone äußerte; da näm⸗ lich die jungen Mädchen auf Martinique geboren waren, ſprachen ſie nur ſehr ſelten und nicht ſehr fließend engliſch, und gerade an jenem Tage planderten ſie in franzöſiſcher Sprache lange mit einander, und warfen hie und da ſo bedeutſame Blicke auf mich, daß mir kein Zweifel darüber bleiben konnte, daß ich der Gegenſtand ihres Geſpräches ſey. Es iſt indeß nicht unwahrſcheinlich, daß nur die Stimme mei⸗ nes Gewiſſens mich auf die Vermuthung brachte; allein meine Angſt ward davon ſo lebhaft, daß ich mich ſelbſt nach einem Fahrzeuge umzuſehen und mich wieder davon zu machen beſchloß. In dieſer Abſicht verließ ich einen Neger, der mit mir auf dem Markt geſendet war, unter dem Vorwande, in die Schule zu gehen, ſchlenderte aber an den Quais umher, bis ich ein Schiff fand, das meinen


