Jahrhunderts unſerer Beſitznahme Amerika's bringen den Baron de la Caſtine mit den Jeſuiten in Verbindung, von welchen es hieß, daß ſie, bei dem heimlichen Verlangen, eine weltliche Herrſchaft in dem Gebiete der Wilden zu gründen, die Bekeh⸗ rung derſelben zum Chriſtenthume im Schilde führten. Es läßt ſich indeſſen nicht leicht ausmitteln, ob es Geſchmack oder Re⸗ ligioſität, Politik oder Nothwendigkeit geweſen, was dieſen Edelmann veranlaßte, die Salons von Paris mit den Einöden des Penobſcot zu vertauſchen. Was man mit Beſtimmtheit weiß, beſchränkt ſich darauf, daß er den größern Theil ſeines Lebens in einer am Ufer jenes Fluſſes gelegenen roherbauten Feſtung, damals Schloß genannt, zugebracht, viele Weiber und eine zahlreiche Nachkommenſchaft gehabt und einen großen Ein⸗ fluß auf die meiſten in ſeiner Nachbarſchaft vorhandenen Wilden⸗ ſtämme behauptet hat. Auch ſoll er es geweſen ſeyn, der die⸗ jenigen Wilden, welche feindlich gegen die Engländer geſinnt waren, mit Kriegsvorrath verſah, und namentlich mit Waffen von tödtlicherer Art, als die, deren ſie ſich in früheren Kriegen bedient hatten. Welchen Antheil er aber auch an dem Plan zur Vertilgung der Puritaner gehabt haben mochte, ſo verhin⸗ derte ihn der Tod, dem Metacom in ſeinen letzten Anſtrengun⸗ gen beizuſtehen.
Es geſchieht in dieſen Blättern auch oft der Narraganſetts Erwähnung. Wenig Jahre vor der Zeit, wo unſre Erzählung anhebt, hatte Miantonimoh einen blutigen Krieg mit Uncas, dem Häuptling der Pequods oder Mohigans, geführt. Das Glück begünſtigte den Letztern, dem es, von ſeinen civiliſtrten Bundesgenoſſen unterſtützt, nicht allein gelang, die Rotten ſeines Feindes zu ſchlagen, ſondern auch dieſen ſelbſt gefangen


