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denn nicht auch ſchon krank und bin doch wieder ge⸗ ſund geworden. Iſabella hat uns ja erſt geſtern zu ihrem Hochzeitstage Lebkuchen und Torten in Menge verſprochen und übermorgen ſoll ſie ja ſchon heirathen! Wie ſoll ſie da nicht geſund werden?“
„Pfui, Franz, wie kannſt Du jetzt an Lebkuchen
und Torten denken“, meinte ärgerlich das gefühlvollere
kleine Mädchen, welches mit rührender Zärtlichkeit der Künſtlerin ergeben war und ſie gleich einer Schweſter liebte.„Die arme Iſabella wird am Ende gar ſterben!“
„Sterben?“ antwortete Franz und vergaß auch Lebkuchen und Torte.
„Ja, Franz, und dann tragen ſie ſie hinaus in einem Sarge, wie geſtern den todten Wirth von drü⸗ ben“, ſagte weinend Elsbeth.
„Aber der Wirth war ja alt, hatte ganz weiße Haare und Bella iſt jung“, meinte der kleine Ungläu⸗ bige„und dann, warum weinſt Du deshalb, Elsbeth? Iſt denn das nicht etwas Schönes, wenn man ſo be⸗ graben wird mit den vielen Lichtern, der Muſik und den vielen ſchönen Blumen?“.
„Das ſchon Franz“, antwortete Elsbeth,„aber!
Ich will Dir etwas ſagen, hörſt Du, Du darfſt mich
aber bei der Mutter nicht verrathen.“


