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lechzte. Man wußte, daß die ſo ſchöne wie kühne Reiterin jeden Augenblick erſcheinen könne und die
Augen Aller ruhten auf der großen Portidre, welche den Eingang zu den Stallungen verdeckte.
Da ertönt endlich ein kriegeriſcher Marſch.
Iſabella erſcheint auf Almanſor, dem feurigen Araber. Sie trug das Koſtüm einer Andaluſierin, in mattgelben von Perlen und Silbergewinden durch⸗ flochtenem Stoffe von ſchwerer Seide. Ein Barett mit einer Agraffe von mit Diamanten umgebenen Topaſen vollendete den Anzug. Die Sattelung und Zäumung des von ihr gerittenen Goldfuchs entſprach dem Uebrigen. Die Bewegungen des kraftvollen Thieres, voll Feuer und Elaſticität, erregten die Bewunderung der Kenner und theilten den Enthuſiasmus zwiſchen Almanſor und ſeiner Herrin, welche die hohe Schule in ſelten ge⸗ ſehener Reinheit und Präciſion durchführte.
Die Reiterin war wieder mitten in der Arena angelangt und hielt nun dort das muthige, im Gebiſſe ſchäumende Thier feſt in der Hand, während ſie nach allen Seiten dem ſtürmiſch applaudirenden Publikum, dankte. Die Barrière wurde aufgeſtellt und befeſtigt. Eine wilde Muſik ertönte vom Orcheſter, Almanſor ſcharrte ungeduldig den Sand mit den Hufen und als ob er ſich ſeiner ſchwierigen Aufgabe freue,


