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Hauche deſſen, den ſie einſt Vater genannt, war Alles ihr genommen worden!
Wir können nicht verſchweigen, daß für das un⸗ glückliche aufgeregte Mädchen oft Augenblicke kamen, in denen ſie ihrer grauſamen Mutter, die ſie verlaſſen konnte, fluchte, in welchen ſelbſt das Andenken an ihren Pflegevater durch den Gedanken getrübt wurde, daß er ihrer Zukunft nicht beſſer gedacht habe! Doch ſolche Momente leidenſchaftlicher Aufregung waren nur vor⸗ übergehend, und eine noch namenloſere Trauer um den geliebten Herzenspapa, eine noch tiefere Sehnſucht nach der Mutter, die vielleicht noch lebte, folgte ihnen.
Iſabella nahm ſich dann vor, ſelbſt nach ihr zu forſchen und ihr Muth erwachte wieder in dieſer Hoff⸗ nung. Noch eine Stütze war ihr ja im Leben geblie⸗ ben, die fernen Freunde. Sie ſchrieb an Martha und ebenſo an Breiten, den ſie aus Martha's letztem Briefe vor dem Tode ihres Vaters in Cairo wußte, wo er ſich zu längerem Aufenthalt niedergelaſſen hatte. Sie berichtete den Freunden die jüngſt verfloſſenen Vor⸗ fälle zu Karnſtein, ſie ſchilderte ihnen ihre gänzliche Verlaſſenheit und bat ſie, ihr beizuſtehen in den Tagen der Noth, ſowie ſie es Beide ihr ja verſprochen hatten. Es war ein langer, ausführlicher Brief, den ſie an Beide richtete. Dann ſiegelte ſie die Schreiben und
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