Teil eines Werkes 
3. Bd. (1873)
Entstehung
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Iſabella, Du vergißt Dich, rief zähneknirſchend Theobald. Gut geſprochen für eine entthronte Königin, höhnte der Landrichter halblaut. ½Erlauben Sie, mein Fräulein, Sie auf Ihr Zim⸗ mer zu führen, Sie ſind zu aufgeregt, meinte mit⸗ leidsvoll der Advocat. Ich weiche nicht eher von dieſer Stelle, mein Herr, ſagte Iſabella mit wogendem Athem,bis ich noch erklärt, von jenem Manne hier, der ſich bis jetzt meinen Vetter genannt, keinerlei Wohlthaten anzuneh⸗ men. Steht das Geſetz an ſeiner Seite, ſo möge er 4 den Reichthum hinnehmen, nach dem er ſo lange ge⸗ ſtrebt. Mir kann er nichts nützen, nachdem ich das mir Theuerſte, meinen von mir als Vater betrachteten Wohlthäter verloren! Ich bitte nur um das Eine, daß man mich ſo lange hier im Hauſe laſſe, bis ich mir ein anderes Unterkommen geſucht!

Thränen erſtickten auf's Neue bei dieſen Worten ihre Stimme, und ſie fand kaum die Kraft ſich auf⸗ recht zu erhalten.

Der Aufenthalt hier im Hauſe darf Ihnen nicht vorenthalten werden, bis.

Bis Alles zwiſchen uns entſchieden iſt, ſiel

Theobald mit kalter Ruhe dem Advocaten in's Wort.