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Kopf lag an ſeiner Bruſt und beide Arme ſchlangen ſich um den theuren Papa. „Möge Gott Dich mir noch lange erhalten“, flü⸗ ſterte ſie weich.
„Das wollen wir hoffen, mein Herzenskind“,* meinte gerührt der biedere Soldat,„iſt mir das Leben
ja doch erſt recht theuer geworden, ſeitdem ich Dich beſitze, mein Liebling, und Gott ſegne Dich für all' Deine Liebe zu Deinem alten Vater.“ 5
„Papa, es war immer mein Beſtreben Dir meine ſo früh verlorene Mutter zu erſetzen, ſage mir, ob ich dies im Stande war, ob Du niemals die Verſtorbene entbehrt?“ 4
Ueber das Geſicht des Kommandanten zog bei dieſen Worten eine leiſe Verlegenheit, wie dies jedes Mal der Fall war, ſobald Iſabella ihrer verſtorbenen Mutter erwähnte. Das junge Mädchen hatte dies oft ſchon ſtaunend bemerkt und ſich gefragt, ob das gegen⸗ ſeitige Verhältniß ihrer Eltern kein glückliches geweſen ſei? Doch des Kommandanten Worte zerſtörten dnna jedes Mal die aufkeimenden Zweifel, und ſo ſagte er auch heute nach einer kurzen Pauſe.
„Die Frau, welche ich meine Gattin nennen durfte, Iſabella, war eines jener engelgleichen Weſen, die für dieſe Welt zu gut ſind. Mit ihrer Liebe zu Dir, hat
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