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überſchwellende Jugend erſehnte, Hand in Hand zu gehen ſchien. Daß dieſe Freiheit von Fröbel in das Gewand einer Glaubenslehre geſchlagen war, daß dieſe Lehre ſelbſt ihm oft ſich in myſtiſches Dunkel hüllte, dies Alles ſchreckte ihn nicht, zog ihn vielmehr an, ſobald er nur den Worten des Meiſters zu lauſchen Gelegenheit fand.
Auch Meſſenhauſer fühlte ſich von den beiden Frankfurtern ſympathiſch berührt; ſtimmten doch ihre Weltanſchauungen mehr mit den ſeinigen überein, ſo daß er ſich oft aus dem Wirrniß unklarer Köpfe gleichſam in den Kreis flüchtete, wo er gewiß war, jene Beiden und ſeine Freunde Braun und Breiten zu finden.
Es war Ende October. Die Uebergabe der Stadt war am vorigen Tage beſchloſſen, nachdem Meſſen⸗ hauſer dem Reichsrathe wie dem Gemeinderathe deren Nothwendigkeit in glänzenden Reden nachgewieſen hatte. Die Unterhandlungen mit dem Fürſt⸗Feldmarſchall waren einem guten Ende zugeführt; da ertönte von der Schwechat der Donner der Kanonen und der mit unzulänglichen Kräften unternommene Verſuch eines Entſatzes ſeitens der Ungarn, diente nur dazu, Alles wieder in Frage zu ſtellen, den völligen Ausbruch der Anarchie zu ermöglichen und Meſſenhauſer durch Ueber⸗
Creſſieur, Die Kunſtreiterin. II 2


