Teil eines Werkes 
2. Bd. (1873)
Entstehung
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gebung, welcher denn auch Breiten ſich zeitweiſe an⸗

ſchloß. Solcher Abende gab es aber zweierlei; wir

möchten ſagen, offizielle und intime. Entziehen ſich die

Letzteren, welche im Hauſe eines befreundeten reichen Weinhändlers verlebt wurden und gleich einem Opium⸗ rauſche beſtimmt waren, augenblickliches Vergeſſen her⸗ vorzuzaubern, unſerer näheren Beachtung, ſo werden wir doch Gelegenheit haben, durch die Beſchreibung eines ſolchen als offiziell bezeichneten Abends ein nicht unwichtiges Streiflicht auf die Urſache der ſchreck⸗ lichen Kataſtrophe zu werfen, welche den Schluß dieſes Volksdrama's bildete.

Die Feindſeligkeiten hatten begonnen; von allen Linien der Vorſtädte ertönte Gewehrfeuer und Kano⸗

nendonner; die Vertheidigung war hartnäckig, doch das

Endreſultat vorauszuſehen. Nach und nach fielen die

von der Stadt durch einen glacisartigen Gürtel ge⸗

trennten Vorſtädte in die Hände der Truppen und die ſogenannte innere, durch Baſtionen geſchützte Stadt ſah nur noch in einem Entſatze durch das ungariſche Heer eine Ausſicht auf Rettung. Die gemäßigte Par⸗ tei, und man darf wohl ſagen, daß Meſſenhauſer zu derſelben gehörte, ſtimmte für die Uebergabe der Stadt,

während die Exaltirten für Fortführung des Kampfes eiferten. Unter den Letztern ſahen wir Fenner von

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