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lichen Vermittlungsverſuche der ebenfalls von dort ab⸗
geordneten Reichs⸗Commiſſäre aber erregten nur den
Spott und Hohn der Umſturzpartei.
Der von ſeinem Luſtſchloſſe in eine benachbarte Feſtung geflüchtete Monarch hatte ſich endlich zu Zwangs⸗ maßregeln beſtimmen laſſen, mit welchen der zum Feld⸗ marſchall ernannte und mit faſt unbegrenzten Voll⸗
machten verſehene Fürſt Windiſchgrätz beauftragt wurde.
Truppen zogen von allen Seiten heran; die Reſidenz wurde am dreiundzwanzigſten October in Belagerungs⸗ zuſtand erklärt und zur unbedingten lnnenerfuus auf⸗ gefordert.
Jetzt zeigte es ſich, daß nicht Meſſenhauſer und die Gemäßigten mehr die Gewalt in Händen hatten, daß die Terroriſten allein noch herrſchten. Jeder waf⸗ fenfähige Mann wurde bei Androhung des Standrech⸗
tes aufgefordert, in Waffen zur Vertheidigung der
Stadt zu erſcheinen oder doch wenigſtens an der Er⸗
bauung von Barrikaden mitzuwirken. Breiten, ſeinen
Grundſätzen getreu, entzog ſich der erſten Eventualität, indem er ſich der Letzteren unterwarf, während Braun ehrlich und, geſtehen wir es nur, begeiſtert ſich an der aufreibenden Thätigkeit ſeines Chefs und Freundes er⸗ probte. Dafür zog ihn aber auch Meſſenhauſer gern in den Stunden der Erholung in ſeine intimere Um⸗


