waren zerſtört und der Entſchluß war in ihm gereift, ſich von nun an fern von jeder politiſchen Thätigkeit zu halten, ſeinen ganzen Einfluß aber aufzubieten, die Freunde zu gleichem Handeln zu bewegen.
Leider ſcheiterte dieſer Entſchluß ſowohl an der Macht der Ereigniſſe, als auch an der Anſicht der Freunde ſelbſt, welche grade dieſen Zeitpunkt für ge⸗ eignet hielten, mit Hilfe des demokratiſchen Clubs, welchem ſie angehörten, kräftig und conſolidirend auf den Gang der Dinge einzuwirken.
Daß nicht alle Welt ſo dachte, zeigte ſich in den nächſten Tagen, indem ſich ſowohl die Reihen der Bür⸗ gerwehr, als auch ſelbſt der Studentenlegion auffallend lichteten und binnen weniger als acht Tagen hinter⸗ einander drei ehrenwerthe Männer den Oberbefehl über die erſtere niederlegten.
Die Garniſon der Reſidenz, welche ſich in Folge der Verbrechen des ſechſten und ſiebenten Octobers in einer Vorſtadt concentrirt hatte, bezog nach wenigen Tagen außerhalb ein Lager, welches den Truppen⸗ Führern geſtattete, ſow ſenüber der Hauptſtadt eine beobachtende Stellung einzunehmen, als auch mit jenem Heere in direkte Verbindung zu treten, welches auf die Nachricht jener grauenvollen Ereigniſſe gegen die Reſidenz herangezogen war.


