Teil eines Werkes 
2. Bd. (1873)
Entstehung
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noch die Studentenlegion zu einer Macht heran, welche mit der Zeit nicht mehr Anſtand nahm, den geſetzlichen Behörden ſelbſt den Handſchuh hinzuwerfen und den Kampf der Revolution durch Schandthaten zu provo⸗ ciren, welche dem Lande zu ewiger Schmach gereichen mußten.

Wenige Tage nach den März⸗Ereigniſſen war ein junger Mann in Wien aufgetreten, deſſen äußere Erſcheinung es kaum glaublich gemacht hätte, daß er berufen ſein werde, in dem großen Drama eine der Hauptrollen zu ſpielen. Auch war ſein erſtes Auftreten keineswegs der Art, daß man darauf hätte ſchließen können, er wolle ſich mit ganzer Seele einer Revolu⸗ tion widmen, welche ihn einſt verſchlingen ſollte. Bis⸗ her Offizier, hatte ihn ſein poetiſches Gemüth und ſein Streben nach literariſchen Ehren weiter geführt, als er vielleicht ſelbſt gewollt. Mit der ſogenannten Stan⸗ desehre in Conflict gerathen, trat er aus den Reihen der Armee, lebte nun als Literat in der Reſidenz und ſchloß ſich allen Jenen näher an, welche noch an ideale Freiheit glaubten. So kam es, daß er bald der Stu⸗ dentenlegion nahe ſtand und den Knoten ſelbſt ſchürzte, welcher ihn unlösbar an die Revolution kettete und ihn mit ihr in den Abgrund ſtürzte.

Die hochtrabenden Tiraden der meiſt aus Fremden

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