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bin der flotte Braunomir!“ Und unſer verehrter Grillparzer wird mir das Plagiot vergeben, um un⸗ ſerer Freundſchaft willen.“
Lachend und ſcherzend verließen die Freunde das Zimmer. In der Hausflur begegnete Beiden ein Mann, der ſoeben aus dem Eſchmüller'ſchen Laden trat und der Treppe zum oberen Stock zuſchritt. Es war ein Mann in mittleren Jahren, von intelligentem und entſchloſſenem Geſichtsausdrucke. Die Haare waren ſchon ſtark ergraut, die Geſichtsfarbe bleigrau, wie ſie oft bei Branntweintrinkern gefunden wird, der Gang war etwas ſchleppend. Die elegante Kleidung contraſtirte auffallend mit dem Geſammteindrucke, wel⸗ chen das Aeußere des Mannes machte und das ſich als dasjenige eines verkommenen Menſchen darſtellte.
Frau Eſchmüller ſtand unter der Thüre und knixte nach allen Seiten, blickte aber freudig überraſcht auf als Braun ſich an ſie wendete.
„Ich habe einen Freund wiedergefunden, liebe Frau Eſchmüller, einen lieben theuren Jugendfreund, den Freiherrn Max von Breiten“, ſagte Braun zu ihr und die gute Frau erſchöpfte ſich gegen die beiden jungen Männer in Bezeigung ihrer aufrichtigen Theil⸗ nahme; der Mann aber, welcher die Treppe hinan⸗ ſtieg, blieb plötzlich ſtehen und drehte ſich überraſcht,
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