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Bärbchen das Hirtenmädchen : ein Seitenstück zu dem Jägermädchen / von Cramer
Entstehung
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ge ihm in die Arme ſtuͤrzte, die er ſo lan⸗ ge vergebens geſucht hatte. Baͤrbchen! und Heinrich! toͤnte wechſelweiſe und ihre Lippen hiengen an inander, ihre Arme waren um⸗ ſchlungen, wie ihre Seelen verkettet und vom Uebermaß der Freuden des Wiederſehens be⸗ rauſcht und in ſich verlohren.

Baͤrbchen in den Schoos ihrer Familie zurüͤckzufuühren, war uun Heinrichs erſter und der zunaͤchſt ſtehende, unmittelbar damit ver⸗ bundene, Gedanke, ſie als ſeine Gattin zu erkennen und an den Stufen des Hochaltars ihr den Schwur ewiger, unverbruͤchlicher Treue zu ſchwoͤren.

Er eilte und uͤbertrug das Kommando ſeines Haͤufleins einem Korporal, den er zur Bewachung der Arreſtanten und vorgefunde⸗ nen Effekten mit zehen Mann bis auf wei⸗ tere Ordre zuruͤckließ, einige ſchickte er vor⸗ aus, den Major davon zu benachrichtigen und um ſeinen Wagen zur Einholung der gemach⸗ S ten, ihm ſo willkommenen⸗ Beme erfuchen zu laſſn, er ſelbſt aber verfolgte mit dem Reſt ſeiner Leute den Weg gerade darch den Wald nach dem Hauptlager, von o aus er

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