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139 als der Sohn eines Regimentschefs, eben ſo viel Eroberungen zu machen ſo gluͤcklich war, wie in ſeinem Doͤrſchen als der vermeintliche Sohn eie
nes reichen Guthsbeſitzers. Heinrichs Zufriedenheit mit ſeiner Standes⸗ erhöhung und itzigen Verfaſſung war immer nur einſeitig; ihm fehlte, um ſie vollkommen zu
machen, noch viel— ihm fehlte ſein liebes
Baͤrbchen, ſein zweites Selbſt, ſein Alles. Sie war ſein Taggedanke und ſein Traum.
Oft wuͤnſchte er, ſie, die ihm das Leben ge⸗ rettet hatte,— nicht um ſein ſelbſt willen, ſondern um ſeiner Familie, um des Univerſums willen— aus ihrer Niedrigkeit emporgehoben und ſich gleich zu ſehen; aber auch eben ſo oft ſetzte er ſich uͤber dieſes Vorurtheil hinweg, mach⸗ te Vater und Mutter, deren edle Geſinnungen er beſſer und immer beſſer kennen lernte, zu den Vertrauten ſeiner Herzensangelegenheit und ge⸗ ſtand ihnen ſeine Liebe zu Baͤrbchen.
„Wer ſie auch ſein mag“ ſagte der General, „wenn ſie nur ein ehrliches Maͤdchen iſt.“
„Das iſt ſie!“ erwiederte Heinrich—„aber d erſte Augenblick ihres Werdens iſt in Nacht⸗ 8 Dankel gehuͤllt, wie der meinige es war.“
„Sie ſei Dein!“ ſagte der Vater—„muͤ⸗
he Dich, ihren Aufenthalt auszukundſchaften. ,„Und
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