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Baͤrbchen ſah ſich hier ſehr wohl aufgenom⸗ men. Ohngeachtet ſie hezahlen wollte, ſo wur⸗ de es doch nicht angenommen und ſie ſah gleich am erſten Abende iyres Hierſeins ihre kleine Baarſchaft anſehnlich vermehrt. Man nannte ſie die kleine Zigeunerin und ihre Zuthunlich⸗ keit geſiel nicht allein dem Wirthe und ſeiner lieben Ehehaͤlfte, ſondern auch den Bauern, die bei einem Kruge Bier beiſammen ſaßen und der kleinen Erzaͤhlerin aufmerkſam zuhoͤrten, ſich auch eines und das andere von ihr ſagen ließen, was ihre Wahrſagerkunſt vermochte, wofuͤr ſie dieſelbe wacker belohnten.
Baͤrbchen wollte des angern Tages weiter⸗ aber der Wirth ließ ſie nicht von ſich. Er hoͤrte gern von Zigeunern und Zigeunerkuͤnſten ſpre⸗ chen, um das Gehoͤrte bei Gelegenheit wieder ag den Mann zu bringen, und gieng den ganzen Tag uber ſeiner kleinen Fremden zu Gefallen nicht aus dem Hauſe. Baͤrbchen mußte bleiben; und faſt hatte es den Anſchein, als haͤtte ſie ei dieſem menſchenfreundlichen Manne ihr Unter⸗ kommen auf immer gefunden.
Er hatte ſelbſt zwei kleine Kinder, mit de⸗ nen ſich Baͤrbchen ſehr gut abzugeben wußte. Auch dieß gefiel ihm unb daher verſtattete er ihh die Freiheit, ſo lange bei ihm zu bleiben, als es ahr geſiel. Sie war der Wirthin in der Kuche. und*


