nerhaufen nachgehen; aber es war auch, als hiengen ihr die Sohlen am Boden und ſie konnee weder vor⸗ noch ruͤckwaͤrts.„Was wird Mar
tin ſagen,
ten, hatte ſie Urſache, denn er war gerecht. Martin liebte die kleine Barbe wie ſein eigenes Kind und um aller Welt Schaͤtze nicht haͤtte er die liebenswuͤrdige Kleine hingegeben.
Es wurde ihr baͤnger und immer baͤnger ums Herz, je mehr ſich der Tag neigte und ſie der Wiederkehr ihres Hausherrn entgegen ſah. Mar⸗ tin kam. Es war ſchon ſpaͤt; doch traf er die Heerde noch auf dem Felde und Eochen war ſo eben im Begriffe nach Hauſe zu treiben.
Ohne die Frage: Wo iſt Baͤrbchen?— ab⸗ zuwarten, ſagte ſie in einem aͤngſtlichen Tone: Ich weiß gar nicht, wo das Blitzmaͤdchen herum⸗ laͤuft; vor zwei Stunden ſchon hab' ich ſie nach Hauſe geſchickt und noch iſt ſie nicht wieder her⸗ ausgekommen.
Martin ahnete nichts weniger, als Betrug. „Wer weiß⸗“ ſagte er—„was vorgefallen iſt?— und gieng ruhig beiher. Aber Evchen
war nicht wohl zu Muthe. Sie foderte ihre gan⸗ ze Standhaftigkeit auf, um ſich nicht zu verrxg⸗
hen, und meinte es ungewoͤhnlich gut mit ih⸗
wenn er nach Hauſe kommt? darhte ſie bei ſich ſelbſt—„Wie und womit willſt duu dich entſchuldigen?“— Seinen Zorn zu furch,—
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