Teil eines Werkes 
2. Th. (1800)
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ehrwuͤrdige Narben und die baͤrtigen Rei⸗ ter rings umher gedraͤngt, mit klopfenden Herzen, fuͤr das Gluͤck ihres geliebten Chef auf den Wink, bereit, denjenigen zu Ra⸗ gout zu hauen, der es wagen wuͤrde ihn da⸗ rinnen zu ſtoͤren und, mit ihren Muͤtzchen

in den Haͤnden, die alten Schulzen und

Richter und die niedlichen Maͤdchen um

den kleinen mit Roſen und Myrthenkraͤnzen

umwundenen Altar und die beiden Brautpaare; alles ſo voll Andacht! auch kein Gaul ſchnaubte! Und langſam und feier⸗ lich ſtieg der Hochgeſang zum Himmel. Der Graͤfin Herz wurde warm. Die ſchmetternden Trompeten ſchwiegen. Tau⸗ ſendſtimmig hallte es empor: Ich will dich all mein lebelang, O, Gott! von nun an ehren. Man ſoll, o Herr! den Lobgeſang An allen Orten hoͤren. Die falſchen Goͤtzen macht zu Spott; Der Herr iſt Gott! Der Herr iſt Gott! Gebt unſerm Gott die Ehre.