Teil eines Werkes 
2. Th. (1800)
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nem Saͤbel, um für dieſes ſchoͤne Mäͤdchen

einem den Hals zu brechen, und mancher, der in ſechs Jahren, unter lauter Kampf und Schlachten, die Liebe verlernt zu haben glaubte, wuͤnſchte den Herrn Grafen auf gut chriſtlich, zum Teufel und ſich an ſeine

Stelle.

Die Graͤfin mogte gar nichts mehr davon hoͤren und ſehn, warf ſich grimmig auf ihr Bette, und huͤllte ihre Ohren in's Kopf⸗ küſſen.

Jetzt ſtieg, unter'm Geſchmetter von ſechszehn Trompeten, der feierliche Geſang zum Himmel, und drang auch durch der Graͤfin Kopfkiſſen.

Sie war doch neugierig, ſptang auf, und

blickte noch einmal, hinter'm Vorhange,

durch's Fenſter hinab.

Da ſtanden, mit entbloͤßten Haͤuptern, die rauhen Krieger, voll Ehrfurcht und Andacht⸗ und auf manchem kahlen Schädel funkelten