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ſtürzte uͤber das ſchmucke Ehepaͤrchen her,
und— als endlich der Grimm ihr die Stimme verſetzt, bebten die Lippen noch— ohne Zweifel einen herzhaften Hausfluch uͤber ſie hin 6 Chn
Henriette weinte laut; denn ſie war's nun einmal gewohnt geweſen von Jugend auf, ihre Graͤfin fuͤr die allernaͤchſte Perſon
nach unſerm Herrgott anzuſehn; aber Louis, der die Welt kannte, und unter Perſon und Sache zu diſtinguiren wußte, raffte ſie auf.—„Komm, Henriette! ſagte er:
komm!— Laß uns unſern Herrgott um ſei⸗
nen Segen anflehn; der wird nicht ſo grau⸗ ſam ſeyn, als unſre grauſame Mutter.“— Und ſo faßte er ſie unerſchrocken in ſeinen
Arm, und trug ſie zur Thuͤr hinaus. Die Graͤfin war außer ſich! denn jetzt
war's auch nicht dem geringſten Zweifel mehr unterworfen, daß es ernſtlicher
Ernſt ſey. O, des unerhoͤrten Frevels! Solche Sa⸗ chen vor ihren Augen zu treiben? und—
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