den Mädchens, und dem andern herbeiſtroͤ⸗ menden Volke den Heimweg zu zeigen; aber — die Bauern ſchuͤttelten laͤchelnd die Koͤpfe, und ſagten: der Herr hat's befohlen!— und das Volk ſtroͤmte haufenweis unaufhalt⸗ ſam herbey. 3
Die Graͤfin wuͤthete, fur Grimm.— Sie wollte würklich ſtürmen laſſen; aber— es fand ſich niemand, der einen Strang zog. — Sie hätte ſich zum Fenſter hinunter ſtuͤr⸗ zen, und mit Beinen drein ſpringen moͤ⸗ gen.
Und— gleich einem Engel aus der ge⸗ mahlten Apokalypſe— von einem weißen Florkleide, wie von einer Silberwolke um⸗ floſſen, einen friſchen Myrthenkranz im Haar, ſtuͤrzte jetzt Henriette an der Hand des Grafen heran.— Sie warfen ſich zu den Füßen der harten Mutter, und flehten um ihren Segen. Aber— da war an keinen Segen zu denken; Gott bewahre!— Was nur von Drohungen und Schimpfreden zum hochgebohrnen Halſe heraus wollte, das T 2
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