Teil eines Werkes 
2. Th. (1800)
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und jauchzt andern ehrlichen Leuten die Ohren ſo voll, daß ſie ſelbſt toll werden moͤchten, der andre heult wie ein Quintaner, der den Spruch beten ſoll, oder ſitzt und ſtiert die Waͤnde an, als wollte er Loͤcher hineinſehen; der eine macht proſaiſche Verſe, der andre poetiſche Proſa kurz, etwas ſonderbares, ihm ſonſt nicht gewoͤhnliches, thut jeder um dieſe Zeit, wenn die Liebe durchbricht, es ſey auch was es wolle! Jeder nach ſeiner Art! oder vielmehr nicht nach ſeiner Art, denn was er in dieſen Umſtaͤnden thut, iſt von dem, was er unter andern thun wuͤrde, immer gerade das Gegentheil. Der Gei⸗ tzige verſchwendet; der Verſchwender wird genau.. Der Feige hat Herz im Leibe wie ein Loͤwe; der Held erſchrickt fuͤr einem fal⸗ lenden Eichblatte. Der dumme Teufel verwundert ſich uͤber die Aufhellung ſeines Verſtandes, wie ſich einſt der heilige Pau⸗ lus uͤber das Licht wundern mogte, welches ihn auf einmal unverſehens umleuchtete; und der Weiſe ſteht da wie vernagelt, und