Erſtes Kapitel. CEur i ſ i s d er ee be.
S. ein ſeltſames Ding es mit der Lieb“ überhaupt iſt, da man in den Zeiten des liebefaͤhigen Menſchenlebens nicht weiß, wo⸗ her ſie kommt, noch wohin ſie faͤhrt, und doch ihre Macht empfindet; ſo, wie man, ohne dieſes beides zu wiſſen, das Braußen des Windes hoͤrt; eben ſo ſeltſam, und oft ſeltſamer noch aͤußert ſich die Criſis derſel⸗ ben bey verſchiedenen Menſchen— Der ei⸗ ne laͤuft wie toll umher, der andre vergraͤbt ſich wie der Dachs im Winter, als ſchaͤmt' er ſich ſeiner Natur, und ber ihr eigenen Schwaͤchen.— Der eine zankt mit der gan⸗ zen Welt, der andre moͤgte die ganze Welt, vom Engel bis zum Ziegenbock', im bruͤn⸗ ſtigen Entzuͤcken umarmen.— Der eine ſchreit A2 3


