ſchlag!„Armes Gulcchenten ſagte ſie mit⸗ leidig; Du haſt gewiß einmal wieder eine lange Nacht gehabt?“„Und das eine recht lange!— ſagte dieſe, traurig; ich werde mir ihn müſſen herausreizen, laſ⸗ ſen!“ 3 Es war naͤmlich von einem Zahne die Rede, der ſie ſchon oft inkommodirt hatte.
Der Bader wurde gerufen, und dieſer wollte ſogar ein ſittulöſes Geſchwür entdek⸗ ken;— verſteht ſich, um ſeine leichte Cur deſto wichtiger zu machen;— und uͤber⸗ haupt eine gallige Schaͤrfe, die ſich nicht anders, als durch ſtrenge Diat, und eine Molken Cur, corrigiren ließ.—„Je nun, weißt Du was, ſagte die Graͤfin; ſo bleib Du zu Hauſ', und warte Dich ab! Puff will ohnehin Henrietten gern hier behalten, die geht dann auf und ab, und vertreibt Dir die Zeit; und ich— nehme meine Blan⸗ dine wieder mit.’— Jetzt heiterten ſich alle Geſichter auf, wie bey einem Sonnen⸗ blicke. Puff dankte laut; die andern mußten


