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baute, gedrungene Geſtalt ſah er dort auf dem Bugſprit ſtehen, und trotz der ſchwachen Helle des umwölkten Sternenlichts konnte Wilder in ihr die Perſon des Räubers erkennen.
Drittes Kapitel.
Nicht ohne Abſicht hatte Wilder verlangt, noch einmal das Land betreten zu dürfen. Er wollte einen Verſuch machen, die Toch⸗ ter des Generals Grayſon abzuhalten, mit dem Kauffahrer zu ſegeln, welchen der Seeräuber zu ſeiner Beute auserſehen hatte. Wilder kannte den General perſönlich, und dies veranlaßte ihn, jedes Mit⸗ tel— Wortbruch und Verrath ausgenommen— anzuwenden, Miß Grayſon vor dem ihr drohenden Schickſale der Gefangenſchaft zu bewahren.
Aber ſeine edelherzigen Bemühungen ſollten nicht von Erfolg gekrönt werden. Seine Andeutungen und verſteckten Warnungen wurden in den Wind geſchlagen, als er die Damen am nächſten Tage aufſuchte. Miß Grayſon ſowohl, wie Miſtres Wyllys, ihre Gouvernante, beſtanden darauf, mit der„Karoline“ zu ſegeln, und ſchifften ſich wirklich in einem Boote dahin ein.
Wilder, der ihnen bis an den Strand gefolgt war, ſah ihnen betrübt nach, als plötzlich Jemand ſeine Schulter berührte, und ihn aus ſeinem Nachſinnen aufſtörte. Er blickte in die Höhe, und ſah den Knaben Roderich, den er bereits auf dem Freibeuter⸗Schiffe kennen gelernt hatte.
„Was willſt du von mir?“ fragte er ihn.
„Ich habe den Auftrag, Euch dieſe Befehle zu überbringen,“ antwortete der Abgeſandte..
„So? In dieſem Falle muß ich alſo ſehen, was dies Schrei⸗ ben enthält! Sollſt du eine Antwort erwarten?“.
Bei dieſen Worten hatte Wilder das Siegel des ihm über⸗ reichten Briefes gebrochen, und erhob nun das Auge, um die Ant⸗
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