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„Warum blieb er aber nicht in Amerika? Er ſchien ja deſſen Sache zu vertheidigen?“ „Sie vertheidigte er, weil er ſtrebte, ſich aus⸗ zuzeichnen, getreu ſeiner herrſchenden Leidenſchaft; vielleicht auch, um einer kleinen Ungerechtigkeit willen. Man ſagt, dieſe hatte er in England er⸗ duldet. Er war ein Menſch, und darum nicht ohne Fehler. Zu dieſen konnte man wohl rechnen, daß er ſeine Thaten hoch anſchlug. Aber die meiſten waren kuͤhn und ruͤhmenswerth; auch verdient er nicht halb den Tadel, den ſeine Feinde auf ihn haͤufen. Die Liebe zur Freiheit mag bei ihm ſehr in Zweifel gezogen werden! Er begann ſeine Laufbahn im Dienſte dieſer freien Staaten, und endigte ſie in dem eines Despoten!*) Jetzt iſt er todt! Haͤtte er zu einer Zeit, unter Umſtaͤnden gelebt, wo die voll⸗ endete Kenntniß ſeiner Kunſt, ſein kalter, uͤber⸗ legender, und doch verzweifelnder Muth von einer ordentlichen und gut ausgeruͤſteten Flotte unter⸗ ſtuͤßt worden waͤre; haͤtte ihn die Erziehung fruͤherer Jugend beſſer in den Stand geſetzt, die Ehre, die er als Mann erkaͤmpfte, ſanfter zu
*) Wer damit gemeint iſt, vermag ich, aus Mangel an biograghiſchen Nachrichten uͤber Paul Jones nicht zu ſagen.. D. Ueb.


