XIII.
Kommt All', ihr Helden, in dem Meer entſchlafen,
Kommt Alle, eine große Schaar, herbei!
Verſammelt Euch um dieſen todten Helden,
Und ſchaut den Lorber, der das Haupt ihm ſchmuͤckt! 4 Elegie.
Hier koͤnnten wir nun wohl kluͤglich den Vor⸗ hang vor unſerm unvollkommenen Schauſpiel fallen laſſen. Jeder Leſer koͤnnte nun ſelbſt nach ſeiner Phantaſie auf die verſchiedenen, darin auſ⸗ getretenen Perſonen ſo viel Gluͤck, Reichthum und Wohlſeyn haͤufen, als die ſtrengen Regeln der poetiſchen Gerechtigkeit verleihen moͤchten. Allein wir ſind nicht geneigt, von den, mit welchen wir ſo lange freundſchaftlichen Umgang hatten, kalt zu ſcheiden, und da Alles, was wir noch ſagen koͤnnen, ſo wahr iſt, als das bereits Erzaͤhlte; ſo ſehen wir keinen hinreichenden Grund dazu, die Hauptperſonen des Stuͤcks mit Einem Male zu verlaſſen. Wir wollen daher in der Kuͤrze die Umriſſe deſſen, was ihnen noch begeg⸗ nete, mittheilen, und bedauern, wie die Graͤn⸗ zen einer Erzaͤhlung nicht alle die froͤhlichen und


