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„Wenn Du der Welt uͤberdruͤßig biſt;“ ſagte Tom zu ihm,„ſo brauchſt Du nur zu den Matroſen zu gehn; die machen Dich bald todt. Nun, lange wird's mit Dir ſo nicht dauern, ſo wenig, wie mit mir. Brauchſt Du aber noch ein Paar Augenblicke, die Rechnung von Dei⸗ nem Leben abzumachen, ehe Du vor unſern Sehoͤpfer gebracht wirſt, und das Loggbuch dort ableſen hoͤrſt: ſo wuͤrde ich Dir rathen, Dich ſo dicht an Barnſtable und an mich anzuſchließen, als moͤglich.“
„Wollt Ihr mir verſprechen, daß ich ge⸗ rettet werde?“ rief Dillon, der jetzt zum erſten Male, ſeit ſeiner neuen Gefangennehmung, einen theilnehmenden, freundlichen Ton zu hoͤren glaub⸗ te.—„Ach, wenn Ihr das wolltet! Ich will Euch eine ſorgenloſe Zukunft bereiten! Ein rei⸗ cher Mann ſollt Ihr ſeyn, ſo lang' Ihr lebt!“
„Ja, leider habt Ihr nur, zum Nachtheile Eurer Seele, Ener Wort erſt nicht gehalten!“ verſetzte Tom ernſt und trocken, aber ohne Bit⸗ terkeit.„Ich kann jedoch ſelbſt einem Wallfiſch nicht mehr zu Leibe gehn, wenn er bereits ſein Blut verliert. 2
Dillon's Flehen wurde durch ein Schreckens⸗
geſchrei unterbrochen, das vom Vorderkaſtell aus⸗ ging, und mit ſteigendem Entſetzen das Bruͤllen


